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Berichte

 

Jahreshauptversammlung 2022

Am 28.04.2022 fand die Jahreshauptversammlung 2022 in den Wendezeller Stuben statt. Berichtet wurde von den Jahren 2020 und 2021. Annerose Friese berichtete über die beiden Jahre und konnte mitteilen, dass wir trotzdem sechs neue Mitglieder gewinnen konnten. Sabine Grobe verlas die Chronik für die zwei vergangenen Jahre. Vorstand und Kassiererin wurden von den Mitgliedern einstimmig entlastet.

Im nächsten Jahr stehen Neuwahlen an. Für den Wahlvorstand stellen sich Heike Gönnecke, Petra Möller-Druschke und Elke Harms zur Verfügung. Als neue Kassenprüferin wurde Silke Jacke gewählt. Katharina Jäger und Sabine Heringslake berichteten über vergangene und künftige Unternehmungen. Außerdem liefen Aufnahmen vom Standrundgang in Bra unschweig über den Bildschirm im Saal.

Zu guter Letzt haben wir ein Buffet genossen, dass auf Vereinskosten ausgerichtet wurde. Leider sind viele angemeldete Mitglieder nicht erschienen, so dass dem Verein ca. 600 Euro an Kosten entstanden sind, die nicht nötig gewesen wären. Sehr ärgerlich!

 

Landfrauen auf dem „Wendeburger Weg“

Am Donnerstag, den 28.10.2021 haben sich die Landfrauen Wendeburg nach langer Zeit
(letzte Versammlung fand am 04.03.2020 statt) wieder getroffen, um einen Vortrag zu
hören. Es fanden sich 78 Frauen in den Wendezeller Stuben unter der Hygienebedingung
2G ein. Es herrschte eine wunderbare Stimmung. Alle waren froh, sich endlich mal wieder
sehen zu können. Wir wurden wie immer von Bernd Weymann gut bewirtet.
Frau Dr. Mareike Hornig (Ärztin Medizinische Hochschule Hannover) referierte über ein
Kulturprojekt der Zukunft – den „Wendeburger Weg“. Es ist schon oft darüber berichtet
worden. Ein Spruch von André Malraux soll aber in Bezug auf die informativen Tafeln
erwähnt werden: „Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern.“.
Unsere Referentin wies darauf hin, dass die Traditionen der Vereine beachtet, respektiert
und weiter entwickelt werden müssen.
Neubürger Wendeburgs sollen für die Vereine begeistert werden. Ehrenämter zu
übernehmen bedeutet nicht nur Arbeit, sondern es macht auch Spaß Verantwortung zu
tragen. Die Verbundenheit mit der Ortschaft in der man lebt, muss gestärkt werden. Frau
Dr. Hornig sprach sich dafür aus, dass die Ortsvereine über ihren Tellerrand schauen und
vereinsübergreifende Arbeit und Förderung von Projekten in Angriff nehmen müssten.
Frau Dr. Hornig war begeistert von der Vereinsstruktur der Landfrauen. Die Vernetzung ist
vorbildlich. Die Ortsvertreterinnen kennen jedes Mitglied persönlich. Jede Frau erhält zu
den Vorträgen und Aktionen eine Einladung. Bei den Landfrauen sind deutschlandweit ca.
450.000 Frauen organisiert. Frau Dr. Hornig hat den Landfrauen einen unterhaltsamen
Abend bereitet.
Die nächste Versammlung findet am Mittwoch, 17.11.2021 um 19.00 Uhr im Gasthaus „Zur
Linde“ in Sophiental statt. Herr Wolfgang Nieschalk wird über „Die Deutsche
Märchenstraße“ berichten. Ein Vortrag mit Musik, ohne Bilder. Es gelten die dann üblichen
Coronaregeln.

 

 

Bericht Braunschweiger Zeitung vom 18.06.2020 von Bettina Stenftenagel

Landfrauen nähen 2100 Stoffmasken

 

Landfrauen sind bekannt dafür, dass sie schnell eine Menge auf die Beine stellen können. Die Biene ist nicht umsonst ihr Erkennungszeichen. Und so machten die Landfrauen im April mobil in Sachen Mundschutz. Seither wurden rund 2100 Masken genäht und an die Mitarbeiter von Pflegeheimen im Umfeld von Wendeburg gegeben, aber auch an souiale Einrichtungen, Wohngruppen und Erzieherinnen von Kindergärten wie auch an Privatpersonen.

Jetzt haben sie ihre Produktion eingestellt, denn die meisten Menschen müssten inzwischen mit Masken ausgestattet sein. „Auf Anfrage können wir aber wieder mit dem Nähen anfangen“, sagt Annerose Friese, Vorstitzende des Wendeburger Landfrauenvereins, der zurzeit rund 220 Frauen zählt.

Vorsitzende Annerose Friese hatte den Aufruf vom Landesverband erhalten. Wer nähen kann, Baumwollstoffe zur Verfügung stellen oder beim Bügeln sowie Zuschneiden helfen kann, wurde darum gebeten, sich zu melden. Daraufhin habe sich ein Netzwerk gebildet, berichtet Annerose Friese – sie kümmerte sich um die organisatorischen Belange: Wo sind Stoffspenden abzuholen? Wo gibt es noch Gummiband? Wo sind Masken hinzubringen? Wer kann Kurierfahrten übernehmen? Viele Helferinnen hätten sich eingebracht, lobt sie. „Und alle waren wichtig, auch diejenigen, die nur kleinere Beiträge geleistet haben.“

Den Nährekord hält Elke Harms aus Sophiental: Sie hat 1060 Stoffmasken genäht. „Aber ich hatte gute Zuarbeiterinnen“, sagt sie. Für einen Teil der vielen Masken habe sie vorgefertigte Teile bekommen. Sie habe es dann nur noch zusammennähen müssen. „Wenn die Mittelteile und die Streifen zum Binden fertig waren, habe ich in einer Stunde 20 Masken geschafft“, berichtet sie. „Morgens habe ich meinen Haushalt gemacht, nachmittags genäht“, nennt sie ihre Zeiteinteilung.

Wie überall, waren auch in den Nähstuben der Wendeburger Landfrauen die Gummibänder Mangelware. „Wir haben uns mit Jerseystoff beholfen“, verrät Elke Harms einen Trick. „Wenn man ihn in Streifen schneidet, dann rollt er sich, ist elastisch und sorgt für einen guten Sitz der Masken.“

Schon seit 15 Jahren ist Elke Harms in der Peiner Gruppe „Flickwerk“, „von daher ist meine Nähmaschine immer einsatzbereit. Aber nun bin ich seit einem Jahr in Rente und habe Zeit.“ So habe sie bei einem Workshop der Landfrauen – initiiert von Kerstin Schäfer – auch das Nähen von Bekleidung wieder angefangen. Auch Kerstin Schäfer nähte von Anfang an Masken, probierte unterschiedliche Varianten aus und gab Tipps, wo immer es nötig war.

Der Großteil der Masken wurde kostenlos abgegeben, „bei Privatpersonen haben wir um Spenden gebeten“, sagte die Vorsitzende. Mit dem Geld, das eingenommen wurde, wurden die Kosten gedeckt, die den Näherinnen entstanden sind. Teilweise hätten die Landfrauen diese Kosten aber auch selbst getragen.

Nach den Landfrauen war auch die Nähgruppe um Helga Kappesser aus Rüper in die Mundschutzproduktion eingestiegen. Bislang hatten die Frauen – Geflüchtete, die in Wendeburg leben – Stofftaschen genäht. Auch die ehemalige Schneidermeisterin Irmgard Grünhage (84) hat sich wieder an die Nähmaschine gesetzt, um Mundschutze für die Altenpflege zu nähen (wir berichteeten).

 

Jahreshauptversammlung 2020

Im „Alten Landhaus“ in Meerdorf fand am 13.02.2020 die Jahreshauptversammlung des LandFrauenvereins Wendeburg statt. Nach den üblichen Tagespunkten einer Jahreshauptversammlung fand noch die Wahl von Petra Schröder als neue Kassenprüferin für die nächsten zwei Jahre statt. Nachgewählt wurde Ulrike Böhm als Beisitzerin des Vorstandes. Nach Verlesung der neuen Satzung, bestätigte die Hauptversammlung diese einstimmig. Der Form halber stimmten wir noch einmal über die bereits im letzten Jahr beschlossene Beitragserhöhung ab. Auch hier war das Ergebnis einstimmig.

 

Nach Beendigung der Jahreshauptversammlung und Abendessen informierte uns Herr Bernd Antonius über Testament und Erbrecht. Herr Antonius ist als Rechtsanwalt in Wendeburg spezialisiert auf Familienrecht. Er wies nachdrücklich daraufhin, dass man Erbengemeinschaften vermeiden sollte, weil Streitereien innerhalb der Familie entstehen und die Abwicklung der Erbschaft sich über Jahre hinziehen kann. Wir hörten etwas über Pflichtteile, Erbverträge und amtliche Verwahrung beim Amtsgericht. Auf jeden Fall sollte man sich rechtzeitig mit dem Thema befassen und ggf. auch Hilfe dazu in Anspruch nehmen.

 

Hofcafe 2019

Zum 19. Mal fand in diesem Jahr das Hofcafè der Landfrauen Wendeburg statt. Das Wetter war etwas kühl aber trotzdem angenehm, so dass viele Gäste willkommen geheißen werden konnten. Die Torten fanden wieder reißenden Absatz. Der Kaffee schmeckte und die Gespräche mit Bekannten, Freunden und Nachbarn waren vielfältig. Man sah, wie wohl sich alle fühlten. Der Landfrauenverein bedankt sich für die Unterstützung der Familie Rickmann, die den Platz zur Verfügung stellte und tatkräftig mithalf sowie dem MSC, der die Sitzgelegenheiten bereit stellte und natürlich den vielen Landfrauen, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten.

Feier 70 Jahre LandFrauenverein Wendeburg

Ein Menü zum 70jährigen Vereinsjubiläum

 

Der Landfrauenverein Wendeburg feierte sein 70jähriges Vereinsjubiläum in den Wendezeller Stuben. Es waren knapp 170 Landfrauen von insgesamt 215 Mitgliedern dabei. Zur Begrüßung hob die 1. Vorsitzende Annerose Friese hervor, dass es ein Menü mit kleinen Überraschungen geben werde. Als erste Überraschung stellte sie Klaus Heinemann vor, der den Abend mit seiner Fotokamera begleiten würde.

 

Als zweite Überraschung teilte sie mit, dass das Essen aus der Vereinskasse beglichen wird. Die nächste Überraschung war ein kleines Geschenk in Form einer Einkaufstasche

mit dem neuen Emblem der LandFrauenbiene. Frau Friese dankte Ute Baars und Annedore Hornig für den tollen Tischschmuck, den die Landfrauen nach Beendigung des Abends erwerben konnten.

Besonders erfreulich war, dass das älteste und das jüngste Mitglied am Jubiläum teilnahmen. Frau Marga Junghans, 94 Jahre jung und Sjambina Mauersberger, 37 Jahre alt. Der Verein bietet generationsübergreifend für Frauen jeden Alters eine Heimat.

 

Nach der Begrüßung wurde ein leckerer alkoholfreier Cocktail serviert und die erste Unterhaltungseinlage zum Schmunzeln war fällig. Der Bienensketsch sang ein Loblied auf die „Flotte Biene“. Vorgetragen von Ellen Heinemann, Regina Sonnenberg und Christine Röddecke. Nun ging es weiter in der Menüfolge: Die Kürbiscremesuppe wurde aufgetragen.

Danach beleuchtete die 1. Vorsitzende die Vergangenheit des Vereins. Die erste Satzung aus 1948 unterschrieben: Auguste Friese, Toni Siedentop, Hannchen Pohl, Hermine Heike, Marlies Meier, Melanie Rülle und Martha Balke. Unverändert geblieben ist seither das Vereinsziel. Der Verein vertritt die Interessen der Frauen auf dem Lande und ist mit seinem Programmangebot ein Teil der ländlichen Erwachsenenbildung. Die Themen der Vorträge haben sich seit der Gründung allerdings stark verändert. Früher wurde z. B. die Funktion eines Elektroherdes vorgestellt. Aber auch heute gibt es noch praktische Hilfen, wie das Referat in 2018 von Frau Raupers-Greune über Reinigungs- und Putzmittel. Das Programmangebot umfasst Reisen und Basteln, sowie Vorträge aus allen Bereichen des täglichen Lebens. Aktiv werden die Landfrauen beim Hofcafé im Sommer und beim Kochen mit Kindern im Rahmen der Ferienaktionen. Im Winter auf dem Wendeburger Weihnachtsmarkt mit dem Verkauf von selbstgebackenen Keksen und Überraschungspaketen.

 

Die Menüfolge wurde fortgesetzt mit Maispoulardenbrust, Braten aus der Rinderkeule und einer Gemüseauswahl. Nach dem Hauptgericht erzählten Annedore Hornig und Irma Helms Anekdoten von Landfrauenausflügen. U.a. haben wir erfahren, warum man immer einen Ersatzschlüpfer dabei haben muss. Hiltraud Schmidt las zwei Kurzgeschichten. Es wurde herzlich gelacht.

 

Zum Dessert gab es Panna Cotta und Walnusseis. Danach betraten die Harvesser Männer die Bühne und bereiteten mit ihren Vorträgen den Landfrauen viel Spaß.

Das war ein gelungener Abend!

 

Begrüßung Annerose Friese

Marga Junghans + Sjambina Mauersberger

Danke an die Mitwirkenden